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Musikerziehung

Die Jörg Wolff Stiftung unterstützt seit Jahren Projekte zur Musikerziehung in Sierra Leone, Liberia, Guinea und Kamerun. Die Versorgung mit Musikinstrumenten wie Melodicas und Keyboards gehören ebenso dazu wir die Finanzierung der Unterrichte.

Die Geschichte von Moses Lamin, Priester in Sierra Leone, zeigt eindrucksvoll, dass die Förderung der Musikerziehung auch in von Not geprägten Ländern einen wertvollen Beitrag für ein besseres Leben leistet und im Extremfall sogar lebensrettend sein kann.

Im Bürgerkrieg in Sierra Leone kam der Priester Moses Lamin zwischen die Fronten. Die Rebellen unterstellten ihm, er habe mit den Regierungstruppen kooperiert. Moses Lamin beteuerte seine Neutralität als Priester und Chorleiter seiner Kirchengemeinde. „Das kann jeder behaupten. Wenn du das nicht beweisen kannst, erschießen wir dich“, war die Reaktion der Rebellen. In seiner Not packte Moses seine Melodica aus und spielte einen Kirchenchoral. Die Rebellen ließen ihn darauf hin unbeschadet weiter ziehen.

Musikalische Nachwuchsförderung in Nigeria:
Aufgrund der sozialen Lage und der schwierigen Infrastruktur sind die Möglichkeiten zum Musizieren sehr eingeschränkt. Geregelte Prozesse und eine verlässliche Kontinuität sind für die meisten Menschen unbekannt. Grundlegende Voraussetzungen für ein musikalisches Leben, wie Musikinstrumente und Musikschulen sind eine Seltenheit.
Mit den Mitteln der Jörg Wolff Stiftung konnte eine Stabilisierung und Verbesserung insbe­sondere der Chorarbeit erreicht werden. In mehrtägigen Seminaren wurden junge Teilneh­mer aus verschiedenen Bereichen Nigerias zu Tutoren bzw. Multiplikatoren für Dirigenten­schulen ausgebildet. Die Seminare vermittelten neben Notenlehre, Liedkunde und Dirigier­techniken wichtige Voraussetzungen für eine freudige Probenarbeit.
Heute gibt es große und leistungsfähige Chöre, die neben Locals auch anspruchsvolle Lie­der eindrucksvoll wiedergeben können.

 

 

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